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08.03.2024  -  Pressemitteilung 

Bundesminister Özdemir besucht Molkerei Gropper, um wichtige Branchenthemen zu diskutieren

Bissingen, 8. März 2024. Am Freitag, 8. März 2024, besuchte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Cem Özdemir die Molkerei Gropper in Bissingen. Er folgte damit der Einladung des größten Tierwohlmilchverarbeiters und zweitgrößten Verarbeiters von Bio-Milch in Deutschland. Unternehmensinhaber und Geschäftsführer Heinrich Gropper begrüßte den Minister und Vertreter der Milchwirtschaft zu dem
Treffen. Auf dem Programm stand neben einem Betriebsrundgang die Diskussion verschiedener Themen, die Landwirte, Produktionsbetriebe und die Milchwirtschaft gleichermaßen beschäftigen.

Fast zwei Stunden nahm sich Bundesminister Özdemir am Freitag, 8. März 2024, Zeit, um mit Unternehmensinhaber und Geschäftsführer Heinrich Gropper sowie verschiedenen Vertretern der Milchwirtschaft über drängende aktuelle Themen zu diskutieren. Es ging um Tierwohlstandards, die Zukunft des Marktes für Bio-Milch, CO2-Einsparungsmöglichkeiten und die spezielle Situation der Milchbauern. Der Gesprächsbedarf war groß. Denn Landwirte, Milcherzeuger, -abfüller und -verarbeiter sehen sich mit einer wachsenden Flut an gesetzlichen Vorgaben konfrontiert, die es zu erfüllen gilt. Die zentrale Frage, die die Teilnehmer des Treffens dabei an Bundesminister Özdemir richteten: Welche politischen Rahmenbedingungen können für Milcherzeuger und Milchverarbeiter geschaffen werden, um die derzeitigen Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen?

Bundesminister Özdemir sagt Milchwirtschaft Unterstützung zu

„Die Herausforderungen der Landwirtschaft in Bezug auf sich ändernde Verbraucherpräferenzen, Umwelt- und Klimaschutz sowie Tierwohl und -gesundheit liegen auf der Hand. Wir gehen diese nun im Dialog zwischen Politik, Produktionsbetrieben und Landwirten an. Unser Ziel ist es, Tierwohl und Nachhaltigkeitsziele zusammenzubringen und gleichzeitig den Betrieben in der Landwirtschaft Planungssicherheit und eine wirtschaftliche Perspektive zu geben. Dafür schaffen wir Schritt für Schritt die Rahmenbedingungen", sagte Ernährungs-und Landwirtschaftsminister Özdemir.

Inhaber und Geschäftsführer Heinrich Gropper begrüßte den Willen zum Schulterschluss zwischen Politik und Milchwirtschaft. „Milch zählt zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel und ist die Basis für viele Lebensmittel. Diese Versorgung dürfen wir auf keinen Fall gefährden“, ergänzte er. Denn Fakt ist, dass die Zahl der Milchbauern stetig sinkt. Um 4,3 Prozent ist sie zwischen 2019 und 2021 allein in Bayern zurückgegangen, die Zahl der Kühe im gleichen Zeitraum um
1,7 Prozent.1 „Wir müssen unbedingt dafür sorgen, dass die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe erhalten bleiben und nicht dem Wandel zum Opfer fallen“, so Gropper. „Diesen Trend gilt es zu stoppen und dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik.“ Denn eine große Hürde für die Molkerei Gropper ist unter anderem der Spagat zwischen der kontinuierlichen Weiterentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe bei gleichzeitiger Auflösung der kleinstrukturierten, bäuerlichen Landwirtschaft. 

Molkerei Gropper: Vorreiter bei Tierwohl, Bio und Nachhaltigkeit

Mit einem Gesamtumsatz von 1 Mrd. Euro, 1.600 Mitarbeitern, 1.000 Milchlieferanten und einem Milchvolumen von 570 Mio. Kilogramm2 zählt die Molkerei Gropper mit ihren drei Standorten in Bissingen, Stockach und Moers zu den größten Milchabfüllern und -verarbeitern in Deutschland. Schon seit 2007 verarbeitet der Familienbetrieb in dritter Generation Bio-Milch, heute ist Gropper mit 125 Millionen Litern Bio-Rohmilch der zweitgrößte Verarbeiter von Bio-Milch3 und größter Verarbeiter von Tierwohl-Milch in Deutschland. Höchste Tierwohl-
Standards zeichnen das Unternehmen aus. Davon profitieren auch die Landwirte, die mit ihren über 10.000 Kühen in Haltungsform 3 und 4 über 4 Mio. Euro Mehrwert generieren. Rund 30 Mio. Euro investiert das Familienunternehmen durchschnittlich pro Jahr in die eigene Zukunft und Nachhaltigkeit. Zwischen 2004 und 2022 konnte die Molkerei Gropper so über verschiedene Klimaschutz-Maßnahmen 127.000 Tonnen CO2 einsparen. Für die nächsten drei Jahre plant die Gropper-Gruppe Investitionen in Höhe von ca. 100 Mio. Euro. „Mit unseren Bio-und Tierwohlbetrieben sind wir sehr erfolgreich“, so Gropper. „Wir stehen jetzt vor der Herausforderung, unsere Milchbetriebe stetig weiterentwickeln zu müssen. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten, brauchen dafür aber wirtschaftliche Perspektiven, langfristige Planbarkeit und verlässliche Rahmenbedingungen.“ Zu diesen Rahmenbedingungen zählen laut Gropper Maßnahmen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, nicht nur in der Milchindustrie, sondern auch in den landwirtschaftlichen Betrieben, einheitliche Designvorgaben für Gesetzgeber und Handel für die Haltungskennzeichnung von Milchkühen, ein verstärkter Bürokratieabbau sowie die Förderung des Angebots von Lebensmitteln in Bio-Qualität in der Gemeinverpflegung – etwa in Altenheimen, Kantinen, Kitas und
Schulen.

Bundesminister Özdemir und Geschäftsführer Gropper sind sich darin einig: "Es war ein äußerst konstruktiver Austausch, der uns optimistisch stimmt. Wir wollen weiter im Gespräch bleiben, um Lösungen zu entwickeln, die ökologisch und wirtschaftlich tragfähig sind“, so das gemeinsame Fazit.

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