Bissingen/Moers, im Februar 2026 – 2012, 2014, 2017, 2026: Die Molkerei Gropper ist bereits zum vierten Mal mit dem Top 100-Siegel ausgezeichnet worden. Das Familienunternehmen, das im bayerischen Bissingen sowie mit dem Joint Venture Moers Frischeprodukte GmbH & Co. KG in Nordrhein-Westfalen tätig ist, gehört damit zu den innovativsten Mittelständlern Deutschlands. Bei der Preisverleihung am 26. Juni in Heidelberg wird Christian Wulff dem Inhaber und Geschäftsführer Heinrich Gropper im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit persönlich zu diesem Erfolg gratulieren. Der frühere Bundespräsident begleitet den Innovationswettbewerb TOP 100 als Mentor.
Das Unternehmen, das führend in trendorientierten Go-To-Market-Strategien ist, überzeugte in dem wissenschaftlich fundierten Auswahlverfahren durch mehrwertschaffende Innovationen an beiden Standorten. Herauszustellen ist insbesondere ein Premiumkaffee-Konzept, kombiniert mit nachhaltiger Verpackungstechnologie. Für das Ready to Drink-Produkt setzt Gropper auf ausgewählte Bohnenqualität, die – frisch gemahlen und gebrüht – mit Milch oder Alternativen in einem voll recyclingfähigen Einstoffbecher samt Trinkdeckel aus Polypropylen angeboten wird. Die neuartige Verpackungslösung erfordert keine Verpackungstrennung und wurde 2025 bereits mit dem Deutschen Verpackungspreis in Gold ausgezeichnet. Auch ein Handelsmarkenkonzept für Trinkmahlzeiten, das Gropper erstmalig für ein großes Handelsunternehmen entwickelte und inzwischen am Markt etabliert ist, wurde bei der Bewertung miteinbezogen.
„Das Thema Innovationen ist für uns als Handelsmarkenspezialist entscheidend“, betont Heinrich Gropper. „Deswegen investieren wir viel Zeit und Ressourcen, um unsere Produkte und Prozesse sowie Arbeitsabläufe ständig zu optimieren. Die Top-100-Auszeichnung ist eine hervorragende Teamleistung unserer Mitarbeitenden in Bissingen und Moers.“
Im Fokus des Auswahlverfahrens von TOP 100 steht die Innovationskraft des Unternehmens. Wesentliche Kriterien sind dabei die fünf Kategorien Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovationsprozesse und Organisation, Außenorientierung/Open Innovation sowie Innovationserfolg. Bei der Bewertung durch den Innovationsforscher Professor Nikolaus Franke und sein Team wird zum Beispiel berücksichtigt, wie umfangreich sich
die Geschäftsführung mit dem Thema Innovation beschäftigt und wie viele Ideen die Mitarbeitenden einbringen.
Über 100 Prüfkriterien fließen in das Auswahlverfahren ein, das Professor Franke im Auftrag von compamedia, dem Veranstalter des Wettbewerbs, durchführt. Er erklärt: „Bei TOP 100 analysieren wir gründlich und umfassend, wie innovationsorientiert die Bewerber sind. Und wer herausragend aufgestellt ist, bekommt es mit dem TOP 100-Siegel bestätigt.“